So, Brotzeit. Also, Brotbackzeit! Mein Hokkaido-Kürbisbrot ist ein rustikales Brot mit knallorange Krume, und auch das wandert vom Kürbis-Tag bei mir in die Truhe. Ich backe es in einer Kastenform, aber ihr könnt es auch im Topf backen. Wenn es abgekühlt ist, schneide ich es in Scheiben und friere es ein. So habe ich immer frisch gebackenes Brot im Haus, und morgens kommt eine Scheibe direkt in den Toaster. Am liebsten mit selbstgemachter Bratapfelmarmelade.

Für das Kürbisbrot brauchst du 500 g Püree. Wie ich das auf Vorrat mache, zeige ich dir in meinem Kürbis-Vorrat aus Püree und Würfeln.

Im Video zeige ich dir, wie das Hokkaido-Kürbisbrot in der Kastenform entsteht.

Im Video zeige ich dir ab 20:10 ausführlich das Rezept.

Hokkaido-Kürbisbrot aus der Kastenform: So gelingt es

Der Teig ist ein bisschen klebrig, und das muss so. Bitte nicht tonnenweise Mehl reinkippen, damit er fester wird. Wie viel Wasser du brauchst, hängt davon ab, wie feucht dein Püree ist. Das können 50 ml sein oder auch 150 ml. Gib es deshalb nach und nach dazu und arbeite nach Gefühl.

Gebacken habe ich das Brot in einer Kastenform, die ich mit Backpapier ausgelegt habe. So bekommt man das Brot später besser aus der Form. Einen Deckel hatte ich dafür nicht, also kam einfach Alufolie drüber. Für die letzten ungefähr 10 Minuten kommt die Folie runter. Das hat super funktioniert.

Die Kürbiskerne knetest du einfach mit in den Teig, und die gerösteten gehen auch. Wie ich die Kerne röste, steht in meinem Rezept für Kürbis-Gnocchi mit gerösteten Kürbiskernen.

Zutaten

Menge: 1 Kastenbrot · Zeit: ca. 3 Stunden, davon ca. 30 Minuten Arbeit

  • 500 g Kürbispüree (abgekühlt)
  • 350 g Weizenmehl Type 550
  • 150 g Weizenmehl Type 1050 (oder Dinkelmehl 630)
  • 10 g frische Hefe
  • 11 g Salz
  • 50–150 ml Wasser (je nach Püree)
  • 50 g Kürbiskerne (die gerösteten gehen auch)
  • außerdem: eine Kastenform, Backpapier und Alufolie zum Abdecken

Zubereitung

  1. Püree, Mehl, Hefe und Salz verkneten, dabei das Wasser nach und nach zugeben, bis ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht (ca. 10 Minuten kneten).
  2. Die Kerne unterkneten und den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
  3. Die Kastenform mit Backpapier auslegen. Den Teig länglich formen, in die Form legen und zugedeckt noch einmal ca. 40 Minuten gehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit den Ofen auf 250 °C vorheizen.
  5. Die Form mit Alufolie abdecken, in den Ofen schieben und die Temperatur auf 230 °C reduzieren. 40 Minuten mit Alufolie, dann ca. 10 Minuten ohne Folie backen.
  6. Das Brot aus der Form nehmen und komplett auskühlen lassen.
Kürbisbrot in einer mit Backpapier ausgelegten Kastenform direkt nach dem Backen
Foto-Platzhalter: das Brot frisch aus der Kastenform
Frisch gebackenes Hokkaido-Kürbisbrot aus der Kastenform auf Backpapier

Hokkaido-Kürbisbrot aus der Kastenform

Ein rustikales Brot mit knallorange Krume, gebacken aus Hokkaido-Püree in der Kastenform. In Scheiben eingefroren hast du immer frisches Brot im Haus, am liebsten mit Bratapfel-Marmelade zum Frühstück.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 50 Minuten
Gehzeit 1 Stunde 40 Minuten
Gesamtzeit 3 Stunden
Portionen: 1 Kastenbrot

Zutaten
  

  • 500 g Kürbispüree abgekühlt
  • 350 g Weizenmehl Type 550
  • 150 g Weizenmehl Type 1050 oder Dinkelmehl 630
  • 10 g frische Hefe
  • 11 g Salz
  • 50–150 ml Wasser je nach Püree
  • 50 g Kürbiskerne die gerösteten gehen auch

Kochutensilien

  • Kastenform
  • Backpapier
  • Alufolie zum Abdecken

Methode
 

  1. Püree, Mehl, Hefe und Salz verkneten, dabei das Wasser nach und nach zugeben, bis ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht (ca. 10 Minuten kneten).
  2. Die Kerne unterkneten und den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
  3. Die Kastenform mit Backpapier auslegen. Den Teig länglich formen, in die Form legen und zugedeckt noch einmal ca. 40 Minuten gehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit den Ofen auf 250 °C vorheizen.
  5. Die Form mit Alufolie abdecken, in den Ofen schieben und die Temperatur auf 230 °C reduzieren. 40 Minuten mit Alufolie, dann ca. 10 Minuten ohne Folie backen.
  6. Das Brot aus der Form nehmen und komplett auskühlen lassen.

Notizen

Der Teig darf leicht klebrig sein. Bitte nicht zu viel Mehl dazugeben. Wie viel Wasser du brauchst, hängt davon ab, wie feucht dein Püree ist, also gib es nach und nach dazu.
Lass das Brot komplett auskühlen und friere es dann ganz oder in Scheiben ein. Einzelne Scheiben kommen direkt in den Toaster. Im Gefrierschrank hält es ca. 3 Monate.

Einfrieren & Haltbarkeit

  • Erst komplett auskühlen lassen, dann ganz oder in Scheiben einfrieren.
  • In Scheiben in Beutel packen; einzelne Scheiben direkt in den Toaster.
  • Hält im Gefrierschrank ca. 3 Monate.

Ich schneide das Brot in Scheiben und friere es so ein. Morgens kommt dann einfach eine Scheibe in den Toaster. Und wenn es mal mehr sein darf, passt das Brot auch prima zu meinem Kürbis-Linsen-Curry.

Angeschnittenes Kürbisbrot mit orangefarbener Krume und Kürbiskernen auf einem Holzbrett
Foto-Platzhalter: die orange Krume im Anschnitt

Häufige Fragen

Kann man Kürbisbrot einfrieren?

Ja, ganz oder in Scheiben. Lass es vorher komplett auskühlen. Im Gefrierschrank hält es ungefähr 3 Monate.

Warum ist mein Kürbisbrot-Teig so klebrig?

Ein leicht klebriger Teig ist hier genau richtig. Wie viel Wasser du brauchst, hängt von deinem Püree ab, irgendwo zwischen 50 und 150 ml. Gib es nach und nach dazu, dann wird der Teig nicht zu nass.

Kann ich Dinkelmehl für Kürbisbrot nehmen?

Ja, statt der 150 g Weizenmehl Type 1050 kannst du Dinkelmehl 630 nehmen.

Brauche ich einen Deckel für die Kastenform?

Nein. Ich hatte keinen und habe die Form einfach mit Alufolie abgedeckt. Für die letzten ungefähr 10 Minuten nimmst du die Folie ab.

Fazit

Dieses Kürbisbrot ist für mich der absolute Oberhammer. Meiner Meinung nach passt es eher zu süßeren Sachen. Mit Wurst oder Käse finde ich es nicht so passend, aber das ist ja immer Geschmackssache. Ich esse es am liebsten zum Frühstück mit meiner selbstgemachten Bratapfel-Marmelade. Das ist ein richtig vollwertiges Frühstück: Der Magen ist so richtig voll, und ich habe Energie für den ganzen Tag. Super lecker!

Ein Kürbis-Tag, und am Ende liegt ein orangefarbenes Brot auf dem Brett, das in Scheiben in die Truhe wandert. Und der Kürbisberg? Na ja. Ist ein bisschen kleiner geworden. Ein bisschen.

Darum jetzt meine Frage an dich: Was soll ich mit dem Rest vom Kürbisberg noch machen? Ich brauche dringend Ideen, schreib sie mir gern in die Kommentare.

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