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Selbstgemachte Kürbis-Gnocchi mit Gabelrillen auf einem Backblech, daneben der restliche Gnocchi-Teig

Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter und gerösteten Kürbiskernen

Selbstgemachte Gnocchi aus Hokkaido-Püree und Kartoffeln, in Salbeibutter geschwenkt und mit knackigen Kürbiskernen obendrauf. Das ist ein bisschen Fleißarbeit, aber mit trockenem Püree kein Hexenwerk, und der Rest wandert roh in die Truhe.
Gesamtzeit 1 Stunde 15 Minuten
Portionen: 4
Gericht: Hauptgericht

Zutaten
  

Für die Gnocchi
  • 400 g Kürbispüree möglichst trocken
  • 400 g mehligkochende Kartoffeln in der Schale im Ofen gebacken oder gedämpft, heiß durch die Presse gedrückt, ausgedampft und abgekühlt
  • 250–300 g Mehl ca., Type 405 oder Dinkel 630
  • Hartweizengrieß oder Mehl zum Bestäuben
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Salz
  • Muskat nach Geschmack
  • 30 g geriebener Parmesan ca.
Zum Servieren
  • 60 g Butter
  • ein paar Salbeiblätter
  • geröstete Kürbiskerne nach Geschmack
  • Parmesan nach Geschmack
Für die gerösteten Kürbiskerne
  • Kerne aus 2–3 Hokkaidos
  • 1 TL Öl
  • Salz nach Geschmack

Methode
 

Kürbiskerne rösten
  1. Die Kerne in einer Schüssel Wasser von den Fasern befreien, abspülen und auf einem Tuch über Nacht trocknen lassen. Tipp: nicht das schönste Geschirrtuch nehmen, es wird orange.
  2. Mit 1 TL Öl und Salz mischen und einlagig auf einem Blech bei ca. 160 °C 12–15 Minuten rösten, bis sie duften und knacken.
  3. Im Schraubglas aufbewahren, dort halten sie 1–2 Wochen.
Gnocchi
  1. Das Püree in einem Topf ohne Deckel 5–10 Minuten einkochen lassen oder in einem Tuch ausdrücken.
  2. Püree, Kartoffeln, Eigelb, Salz, Muskat und Parmesan mischen. Das Mehl nach und nach einarbeiten, bis ein weicher, kaum noch klebriger Teig entsteht. Nicht zu lange kneten.
  3. Den Teig in Portionen teilen, zu fingerdicken Rollen formen, in 2 cm lange Stücke schneiden und nach Wunsch über eine Gabel rollen.
  4. Zum Sofort-Essen: Die Gnocchi in siedendem Salzwasser garen, bis sie aufsteigen, und abschöpfen.
  5. Die Butter mit dem Salbei aufschäumen, die Gnocchi darin kurz schwenken und mit Kürbiskernen und Parmesan servieren.
Roh einfrieren
  1. Die Gnocchi einzeln und mit etwas Abstand auf ein mit Grieß oder Mehl bestäubtes Blech mit Backpapier legen.
  2. Ca. 1 Stunde an der Luft antrocknen lassen, bis sich eine leichte Haut bildet. Dann zerfallen sie später im Wasser nicht.
  3. Danach ausgebreitet auf dem Blech ca. 1–3 Stunden vorfrieren, bis sie hart sind, und erst dann in Gefrierbeutel füllen (Luft rausdrücken, Datum drauf).
  4. Gefroren kochen, nicht auftauen: direkt in leicht siedendes Salzwasser geben, am besten in kleinen Portionen, damit das Wasser heiß bleibt. Sie sind fertig, wenn sie oben schwimmen, ca. 1–2 Minuten länger als frische.

Notizen

Das Wichtigste: Dein Püree muss so trocken wie möglich sein, sonst brauchst du zu viel Mehl und die Gnocchi werden zäh.
Friere die Gnocchi roh ein, nicht gekocht, und koche sie gefroren, ohne sie aufzutauen. Am besten isst du sie innerhalb von 1–2 Monaten, spätestens nach ca. 3 Monaten.
Ergibt ca. 1 kg Gnocchi.